Unsere Kirchen
Evangelische Jakobus Kirchengemeinde im Odervorland
Arensdorf
Dorfkirche
Frankfurter Straße 13
15518 Steinhöfel OT Arensdorf
Biegen
St. Andreas-Nikolai-Kirche
Müllroser Landstraße 3c
15518 Briesen (Mark) OT Biegen
Briesen
Dorfkirche
Bahnhofstraße 19
15518 Briesen (Mark)
Jacobsdorf
Dorfkirche
Schulgasse 1
15236 Jacobsdorf
Treplin
Dorfkirche
Lindenstraße 6
15236 Treplin
Wilmersdorf
Dorfkirche
Briesener Straße 2
15518 Briesen (Mark) OT Wilmersdorf
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Arensdorf Dorfkirche
Frankfurter Straße 13
15518 Steinhöfel OT Arensdorf
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Biegen St. Andreas-Nikolai-Kirche
Müllroser Landstraße 3c
15518 Briesen (Mark) OT BiegenGeschichte
Schon um 1270 wird, im Zuge der Christianisierung des ehemals wendischen Gebietes und zur Zeit der Gründung des Dorfes "Bigyn", in Biegen eine Feldsteinkirche errichtet.Der gedrungene, wuchtige quadratische Turm beherrscht mit seinem Pyramidendach noch heute weithin das Dorfbild.
Der frühgotische Feldsteinbau mit 90cm dicken Mauern ist ursprünglich noch eine Wehr- und Festungskirche gewesen, in der die ersten Kolonisten Zuflucht vor Überfällen suchten.
Zur Zeit der Erbauung hatte die Kirche nur kleine Tür- und Fensteröffnungen, die an Schießscharten erinnern und heute größtenteils zugemauert sind. In späteren Zeiten sind die jetzigen Fenster eingebaut worden.
Ein mit Spitzbogen umrahmtes kleines Portal auf der Nordseite, später zugemauert, zeigt rechts und links die in den alten Putz gezogenen alten Weihekreuze des 14. Jahrhunderts im Kreise in roter Erdfarbe nachgefärbt.
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Briesen Dorfkirche
Bahnhofstraße 19
15518 Briesen (Mark)
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Jacobsdorf Dorfkirche
Schulgasse 1
15236 JacobsdorfGeschichte
Die Jacobsdorfer Kirche wurde wahrscheinlich um 1300 erbaut, also etwa zehn bis 20 Jahre nach der Gründung des Dorfes. Ursprünglich war sie eine rechteckige, gotische Feldsteinkirche und diente, wie die meisten märkischen Kirchen, in unruhigen Zeiten als letzte Zuflucht. Darum baute man meterdicke Mauern aus Feldsteinen mit hoch über der Erde gelegenen kleinen Schießschartenfenstern. Die drei schmalen Fenster an der Giebelseite stammen wahrscheinlich noch aus dieser Zeit.Den Dreißigjährigen Krieg überstanden Kirche und Turm ohne größere Schäden. In den Jahren danach wurden vermutlich die Fenster vergrößert und das Mauerwerk ausgebessert. 1697 bekam der Turm eine Uhr.
Einen grundlegenden Umbau erfährt die Kirche in der Mitte des 19. Jahrhunderts. 1845 musste der baufällige Turm erneuert werden, dabei wurde er um drei Meter verkürzt. Die Umfassungsmauern drohten teilweise einzustürzen und wurden 1865 erneuert, die außen angebauten Stützpfeiler entfernt. Die niedrige Pforte an der Südseite wurde zugemauert, ein dort befindlicher Anbau abgerissen, ein größerer Eingang geschaffen und zusätzliche Fenster eingebaut.
Ein völlig neues Aussehen erhielt auch der Innenraum. Für inzwischen 220 weibliche und 224 männliche Personen über 14 Jahre war in der Kirche nicht mehr ausreichend Platz. Um den Kirchenraum zu erweitern, bezog man die unter dem Turm befindliche Halle mit ein, deren Fußboden dafür tiefergelegt werden musste. Der aus dem Mittelalter stammende Hochaltar wurde abgebrochen und der im Jahr 1620 gestiftete hölzerne Taufengel entfernt, die Empore bis auf den Bereich für die Orgel verkürzt. Der Küster und Lehrer Kleindienst beklagt 1930: "Die ganze Umgestaltung des Kirchenraumes wurde in so pietätloser Weise vorgenommen, daß die Kirche ihres altertümlichen Charakters entkleidet wurde und ein nüchternes Aussehen erhielt."
1945, in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges, wurde die Kirche zerstört. Bis 1949 waren Dach und Turm wiederhergestellt. Der weitere Aufbau dauert bis 1950.
Mitte der 1960er Jahre wurde der Innenraum ein weiteres Mal verändert; Kanzel, Altar, Pfarrgestühl, Seitenbänke, Gedenktafeln sowie die alte Orgel entfernt und der Altarraum neu gestaltet. Kanzel und Altar fertigte Tischlermeister Schubert aus Jacobsdorf neu an. Die Sandsteintaufe gestaltete der Frankfurter Maler und Restaurator Albrecht Schenk. Das Altarkreuz ist ein Werk des Erfurter Künstlers Helmut Senf.
Bis 1942 hingen drei Glocken im Kirchturm. Dann mussten zwei davon hergegeben werden, "für die weitere Verstärkung der Rüstungsreserven." Eine der beiden Glocken blieb glücklicherweise vor dem Einschmelzen bewahrt und die Gemeinde bekam sie 1949 zurück.
Sie stammt aus der Zeit um 1325, hat einen Durchmesser von 1,05 Metern und wiegt 740 kg. Die Glocke trägt die Inschrift O REX GLORIAE, CHRISTE, VENI CUM PACE - O König des Ruhmes, Christus, komme mit Frieden.
Schon 1848 geplant, dauerte es 20 Jahre, bis die Orgel der Fa. Sauer nach dem großen Kirchenumbau 1866 eingebaut werden konnte. Am Ende des Zweiten Weltkriegs war auch sie zerstört und wurde 1965 endgültig entfernt. Die heute in der Kirche stehende Sauerorgel ist ein Leihinstrument der Orgelbaufirma Scheffler aus Sieversdorf.
Im Jahr 2010 wurde der einsturzgefährdete Turm saniert und die neu vergoldete Turmkugel sowie die restaurierte Wetterfahne wieder aufgesetzt. In der Wetterfahne weisen die Initialen FU auch heute noch darauf hin, dass von 1540 bis 1811 die Frankfurter Universität Viadrina Patronatsherr von Dorf und Kirche war.
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Madlitz Dorfkirche
Kirchweg 2
15518 Briesen (Mark) OT Alt Madlitz
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Petersdorf Dorfkirche
Sieversdorfer Straße 19c
15236 Jacobsdorf OT Petersdorf
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Pillgram Dorfkirche
Kirchstraße 1
15236 Jacobsdorf OT PillgramGeschichte
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung des Ortes ist von 1319 als Pllgerinne. Ab 1740 heißt das Dorf Pillgram und gehört um 1800 zum Königlichen Domänenamt Biegen. 1405 war die Kirche in Pillgram Mutterkirche, später dann Tochterkirche von St. Andreas-Nikolai Biegen, d.h. die Pillgramer Gemeinde wurde von den Biegener Pfarrern mitversorgt.Die Glocke der Kirche trägt die Inschrift SOLI DEO GLORIA und die Jahreszahl 1728. Der Glockengießer war Friedrich Thiele aus Berlin. Die Taufschale datiert aus dem 18. Jahrhundert.
Der Granitquaderbau der Pillgramer Kircher, erbaut etwa im letzten Drittel des 14. Jahrhunderts, ist um 1745 vollständig umgebaut worden, da der Dreißigjährige Krieg große Zerstörungen angerichtet und auch die Kirche in Mitleidenschaft gezogen hatte. Nicht nur die Fenster wurden verändert und ein spitzbogiges Stufenportal vermauert (heute unter Putz). Auch das Mauerwerk wurde verputzt und der zweigeschossige Glockenturm mit Brettern wetterfest gemacht. Eine Wetterfahne mit der Jahreszahl 1745 zierte danach den Turm.
Bei den Kämpfen am 16. April 1945 wurde die Kirche durch einen Granattreffer beschädigt, die Orgel zerstört, Wetterfahne und Turmkopf abgerissen. 1946 wurde der Glockenturm wieder repariert, zwischen 1955 und 1960 Kirche und Orgel restauriert und der Innenraum der Kirche modernisiert. Der Turm wurde um einen Meter verkürzt, mit Ekotal, plastebeschichtetem Eisenblech, verkleidet, Wetterfahne und Urkundenknopf entfernt und ein Kreuz aufgesetzt.
1990 erhielt der Turm wieder seine Holzverkleidung, die Kirche wurde neu verputzt. Auf der Nordseite hat die Kirche heute einen Gemeinderaum.
Dass die Kirche Pillgram wieder eine Station auf dem Pilgerweg geworden ist, zeigt die auf einen Säulenfuß unter der Empore eingemeißelte Jacobsmuschel.
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Sieversdorf Dorfkirche
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Treplin Dorfkirche
Lindenstraße 6
15236 Treplin
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Wilmersdorf Dorfkirche
Briesener Straße 2
15518 Briesen (Mark) OT Wilmersdorf