Evangelische Jakobus Kirchengemeinde im Odervorland

Waldgottesdienst am Hirschdenkmal

Christi Himmelfahrt - 14. Mai 2026

Schmückt das Fest mit Maien

     Schmückt das Fest mit Maien,
     lasset Blumen streuen,
     zündet Opfer an!
     Denn der Geist der Gnaden
     hat sich eingeladen,
     machet ihm die Bahn!
     Nehmt ihn ein,
     so wird sein Schein
     euch mit Licht und Heil erfüllen
     und den Kummer stillen.

 

     Tröster der Betrübten,
     Siegel der Geliebten,
     Geist voll Rat und Tat,
     starker Gottesfinger,
     Friedensüberbringer,
     Licht auf unserm Pfad:
     gib uns Kraft
     und Lebenssaft,
     lass uns deine teuren Gaben
     zur Genüge laben.

 

     Lass die Zungen brennen,
     wenn wir Jesum nennen,
     führ den Geist empor;
     gib uns Kraft, zu beten
     und vor Gott zu treten,
     sprich du selbst uns vor.
     Gib uns Mut,
     du höchstes Gut,
     tröst uns kräftiglich von oben
     bei der Feinde Toben!

 

     Güldner Himmelsregen,
     schütte deinen Segen
     auf das Kirchenfeld;
     lasse Ströme fließen,
     die das Land begießen,
     wo dein Wort hinfällt,
     und verleih, dass es gedeih,
     hundertfältig Früchte bringe
     und ihm stets gelinge.

Psalm 47

Schlagt froh in die Hände, alle Völker,

und jauchzet Gott mit fröhlichem Schall!

          Gott fährt auf unter Jauchzen,

          der Herr beim Hall der Posaune.

Lobsinget, lobsinget Gott,

lobsinget, lobsinget unserm Könige!

          Denn Gott ist König über die ganze Erde;

          Lobsinget ihm mit Psalmen!

Gott ist König über die Völker,

Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.

          Die Fürsten der Völker sind versammelt

          als Volk des Gottes Abraham;

denn Gott gehören die Starken auf Erden;

er ist hoch erhaben.

Jesus Christus herrscht als König

Jesus Christus herrscht als König,
alles wird ihm untertänig,
alles legt ihm Gott zu Fuß.
Aller Zunge soll bekennen,
Jesus sei der Herr zu nennen,
dem man Ehre geben muss.

 

Fürstentümer und Gewalten,
Mächte, die die Thronwacht halten,
geben ihm die Herrlichkeit;
alle Herrschaft dort im Himmel,
hier im irdischen Getümmel
ist zu seinem Dienst bereit.

 

Gott ist Herr, der Herr ist Einer,
und demselben gleichet keiner,
nur der Sohn, der ist ihm gleich;
dessen Stuhl ist unumstößlich,
dessen Leben unauflöslich,
dessen Reich ein ewig Reich.

 

Ihnen steht der Himmel offen,

welcher über alles Hoffen,

über alles Wünschen ist.

Die geheiligte Gemeinde

weiß, dass eine Zeit erscheine,

da sie ihren König grüßt.

Text hier eingeben

Wie lieblich ist der Maien

  Wie lieblich ist der Maien
  aus lauter Gottesgüt,
  des sich die Menschen freuen,
  weil alles grünt und blüht.
  Die Tier sieht man jetzt springen
  Mit Lust auf grüner Weid,
  die Vöglein hört man singen,
  die loben Gott mit Freud.

 

  Herr, dir sei Lob und Ehre
  für solche Gaben dein!
  Die Blüt zur Frucht vermehre,
  lass sie ersprießlich sein.
  Es steht in deinen Händen,
  dein Macht und Güt ist groß;
  drum wollst du von uns wenden
  Mehltau, Frost, Reif und Schloss'.

 

  Herr, lass die Sonne blicken
  ins finstre Herze mein,
  damit sich's möge schicken,
  fröhlich im Geist zu sein,
  die größte Lust zu haben
  allein an deinem Wort,
  das mich im Kreuz kann laben
  und weist des Himmels Pfort.

 

  Mein Arbeit hilf vollbringen
  zu Lob dem Namen dein
  und lass mir wohl gelingen,
  im Geist fruchtbar zu sein;
  die Blümlein lass aufgehen
  von Tugend mancherlei,
  damit ich mög bestehen
  und nicht verwerflich sei.

zur Danksagung von Frau Renate Storz

So nimm denn meine Hände

So nimm denn meine Hände und führe mich
bis an mein selig Ende und ewiglich.
Ich mag allein nicht gehen, nicht einen Schritt:
Wo du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.

 

In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz
und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz.
Lass ruhn zu deinen Füßen dein armes Kind:
Es will die Augen schließen und glauben blind.

 

Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht,
du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht:
So nimm denn meine Hände und führe mich
bis an mein selig Ende und ewiglich!

Kein Tierlein ist auf Erden

 

Das Vöglein in den Lüften
singt dir aus voller Brust,
die Schlange in den Klüften
zischt dir in Lebenslust.

 

Kehrvers

 

Vor dir tanzt in der Sonne
der kleinen Mücklein Schwarm,
zum Dank für Lebenswonne
ist keins zu klein und arm.

 

Kehrvers

 

Sonn, Mond gehn auf und unter
in deinem Gnadenreich,
und alle deine Wunder
sind sich an Größe gleich.

 

Kehrvers

Komm, Herr, segne uns

Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
Sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

 

Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
Schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

 

Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden,
Wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen -
Die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

 

Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
Sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

Möge die Straße uns zusammenführen

Möge die Straße uns zusammenführen

und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder

und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

 

Refrain:

Und bis wir uns wiedersehen

halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen,

halte Gott dich fest in seiner Hand.

 

Führe die Straße, die du gehst,

immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab', wenn es kühl wird warme Gedanken,

und den vollen Mond in dunkler Nacht.

 

Bis wir uns 'mal wiedersehen, hoffe ich,

dass Gott dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen,

doch drücke seine Faust dich nie zu fest.

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