Abschiede und Neuanfänge

Abschiede und Neuanfänge


# Neuigkeiten
Veröffentlicht am Montag, 25. November 2019, 12:34 Uhr

Auch am Jahresende gibt es im Kirchenkreis Veränderungen:
Abschiede von Schwestern und Brüdern, mit denen wir schon lange unterwegs waren, Begrüßungen von Geschwistern, auf die wir sehr gespannt sind:

Am 30.11. endet mit seinem Eintritt in den Ruhestand der langjährige Dienst von Pfarrer Stefan Felmy in der Ev. Kirchengemeinde Markgrafpieske zwischen Erkner, Storkow und Fürstenwalde. Stefan kam in den 1990er Jahren aus dem westlichen Teil unserer Landeskirche in den damaligen Kirchenkreis Fürstenwalde und entwickelte im Laufe der Jahre einen sehr besonderen Dienst: Mit 80 % Dienstumfang war er im Religionsunterricht tätig, vor allem mit jungen Erwachsenen in der Korczak-Schule für Heilerziehungspflege an den Samariteranstalten in Fürstenwalde. Inhaltliche Projekte, die er dort besonders zu seinen Lieblingsthemen Integration und Weltethos entwickelte, lud er dann in die große Kirche im kleinen Dorf Markgrafpieske ein, das so zu einem lebendigen kirchlichen Leben kam. Die Kinder im Ort begeisterte er mit Kinder-Sommer-Camps, bei denen sein Traktor zum Einsatz kam. Stefan bleibt im Pfarrhaus wohnen und wird nach Absprache gelegentlich weiter tätig sein. Die pfarramtliche Verantwortung für Markgrafpieske übernimmt Pf. Stefan Madloch aus Grünheide. Der Verabschiedungsgottesdienst findet am Sonnabend, 30.11.um 14 Uhr in Markgrafpieske statt.

Ebenfalls in den Ruhestand geht zum 1.1.2020 Pfarrer Jörg Hemmerling aus dem Pfarrsprengel St. Marien Dom in Fürstenwalde. Jörg und seine Frau Conni, Gemeindepädagogin in der Arbeit mit Kindern, kamen Anfang der 1990er Jahre aus der Uckermark nach Fürstenwalde. Für ihn war es aber auch eine Art Heimkehr, da er in Frankfurt (Oder) aufwuchs und der Vater in Frankfurt (Oder) und der Großvater in Fürstenwalde in Kirche und Diakonie tätig waren. In mehr als 25 Jahren hat Jörg Fürstenwald und das Umland in vielfältiger Weise mitgestaltet: in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit jährlichen Christenlehre- und Konfirmandenfahrten bis zuletzt, in der Erwachsenenbildung, als Dorf- und Dorfkirchenbaupfarrer, als Kreissynodenpräses über 12 Jahre und zuletzt als Haushaltsausschussvorsitzender im neugebildeten Kirchenkreis seit 2014. Die Verabschiedung findet am 29.12. um 14 Uhr im Dom statt.

Auch ein weiterer Pfarrer beendet den Dienst in einer Gemeinde in Fürstenwalde: Pfarrer Carl Christian Brockhaus wechselt nach sieben Jahren Dienst in der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Fürstenwalde-Süd zum 1.2.2020 in die Schulpfarrstelle am Katholischen Schulzenrum Bernhardinum in Fürstenwalde. Carl Christian wechselte nach dem Vikariat in Erkner nach Fürstenwalde. Während seiner Dienstzeit wuchsen die Kirchengemeinden in der Region Fürstenwalde mit gemeinsamer Konfirmandenzeit, Bibelwoche und anderem mehr zusammen. Ein Schwerpunkt in seiner Dienstzeit war besonders die Planung und Eröffnung der neuen Ev. Kindertagesstätte Apfelbäumchen mit 60 Plätzen neben der Martin-Luther-Kirche in Fürstenwalde-Süd (früher Ketschendorf). Die Verabschiedung findet am So., d. 26. Januar um 14 Uhr in Fürstenwalde-Süd statt. Die Vakanzvertretung übernimmt Pfarrerin Anemone Bekemeier, Bad Saarow.

Der Pfarrsprengel St. Marien-Domgemeinde darf aber auch einen neuen Pfarrer begrüßen: Pfarrer Kevin Jessa wird zum 1.1.2020 zum Dienst in den Pfarrsprengel entsandt. Kevin Jessa ist zum Zeitpunkt des Dienstantritts 30 Jahre alt. Er stammt aus Friedersdorf bei Strausberg, studierte Gemeindepädagogik an der Ev. Hochschule in Berlin und machte das Vikariat in Berlin-Steglitz. Zwischen Studium und Vikariat war er 2016/2017 hauptamtlich beteiligt an der Organisation des Evangelischen Kirchentags im Reformationsjubiläumsjahr 2017 in Berlin. Als Vorsitzender der Ev. Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz war er auch in unserer Landeskirche aktiv. Als Entsendungspfarrer ist er zunächst für zwei Jahre mit dem Dienst in Fürstenwalde beauftragt. Im Anschluss können die Gemeinden und er entscheiden, ob er dauerhaft in die Pfarrstelle berufen wird. Pfarrer Jessa wird im Gottesdienst am 5.1. um 10 Uhr im St. Marien-Dom begrüßt.

Weitere Neuanfänge gab es in der Arbeit mit Kindern und Familien. In den vergangenen Monaten begannen vier Frauen und ein Mann ihren Dienst in unterschiedlichen Regionen des Kirchenkreises. Alle wurden beim Synodengottesdienst am 23. November begrüßt und gesegnet. Sie heißen im Einzelnen:

Frauke Fiedler, 30 Jahre, seit 16. Mai 2019 mit Schwerpunkt der Arbeit im Pfarrsprengel Oderland-Spree West. Gemeindepädagogisch-Diakonische Qualifikation an der Evangelischen Hochschule in Darmstadt, danach Masterstudiengang „Inklusive Pädagogik und Elementarbildung“ an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Berufliche Stationen: pädagogische Arbeit in einem Familienzentrum in Gießen. Mitarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag im Servicebereich „Barrierefrei“, im Anschluss Gemeindepädagogin für die Arbeit mit Kindern und Familien in Berlin-Neukölln.

Felix Krämer, 30 Jahre, verheiratet, seit 1. August 2019 mit Schwerpunkt in der Region Seelow, nach Ausbildung zum Produktionsmechaniker für Textilmaschinen und Webereitechnik ein Studium für Verfahrens- und Kunststofftechnik abgebrochen, um Religions- und Gemeindepädagogik an der Evangelischen Hochschule in Moritzburg zu studieren, gepaart mit einem Studiengang interreligiöse Kompetenz. Dieses Studium hat er dieses Jahr mit einem Master in Religionspädagogik abgeschlossen.

Juliane Cadden, 41 Jahre, zwei Kinder geboren in Eisenhüttenstadt, seit August 2019 mit einem Stellenanteil für die Arbeit mit Kindern und Familien mit Schwerpunkt in der Region Eisenhüttenstadt. Ausbildung als Arzthelferin. Zwei Jahre in Irland als Childcare-Minder. Zurück in Ziltendorf ist sie als Verwaltungsmitarbeiterin bei einem Dienstleister für soziale Einrichtungen tätig. Gastdozentin an der MEFA in Eisenhüttenstadt für Englisch. Ehrenamtliche Mitarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Ziltendorf bei der Christenlehre, im Kindergottesdienst und beim Krippenspiel. Anfang 2019 übernahm sie die Vertretung einer erkrankten Kollegin. Seit September ist sie in der gemeindepädagogischen Ausbildung beim Amt für kirchliche Dienste in Brandenburg.

Annemarie Mai, 36 Jahre, verheiratet, vier Kinder, seit 1. August mit einem kleinen Stellenanteil in der Arbeit mit Kindern und Familien mit Schwerpunkt in der Region Storkow, Kirchenmusikerin mit geringen Stellenanteil in der Region Storkow. Aufgewachsen in Reichenwalde. Bereits als Kind und Jugendliche musikalisch engagiert auch bei Wettbewerben wie „Jugend Musiziert“. Nach der Konfirmation begleitet sie auf der Orgel Gottesdienste. Diplomstudiengang Kirchenmusik B an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden. Vielfältige Beteiligung an musikalischen Projekten und Konzerten in der Region und im Kirchenkreis, ehrenamtliche Tätigkeit in der Arbeit mit Kindern und Familien. Seit September ist sie in der gemeindepädagogischen Ausbildung beim Amt für kirchliche Dienste in Brandenburg.

Sarah Behlendorf, 31 Jahre, aufgewachsen um Rietz-Neuendorf, seit 1. September Mitarbeiterin in der Arbeit mit Kindern und Familien mit einem Schwerpunkt in der Region Beeskow. Nach Abschluss des B.A. Studienganges „Kultur und Technik“ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, danach einen halbjährlichen Freiwilligendienst an der Goethe Schule Ulaanbaatar (Mongolei). Während und nach dem anschließenden Masterstudiengang „Transkulturelle Studien“ an der Universität Bremen, Aufenthalte in Mexiko zur wissenschaftlichen Mitarbeit in Projekten bei Vor- und Grundschulen, Teambuilding-Camps für Schulklassen und Umweltprojekte.

Schließlich begannen in der Verwaltung in den vergangenen Monaten ihre Mitarbeit:

Frau Dajana Angrick im Bereich Personalsachbearbeitung. Dajana Angrick lebt im Amt Odervorland, wo sie bisher im Amt Steinhöfel das Hauptamt leitete.

Jan Kaczmarek im Bereich Haushaltssachbearbeitung. Herr Kaczmarek war bisher im öffentlichen dienst in Nordrhein-Westfalen in der Steuerverwaltung. Er ist nach Frankfurt gezogen, um näher an seiner Familie zu leben, die u.a. in Szczecin lebt.